Wie kann eine Kirchgemeinde im urbanen Raum die Sozialen Medien nutzen?

Kirchgemeinden in urbanen Räumen müssen heute eine anspruchsvolle Kommunikationsaufgabe bewältigen: Die Bevölkerung in ihrem Einzugsgebiet ist häufig sehr heterogen zusammengesetzt und weniger persönlich ansprechbar als in ländlichen Regionen. Gerade das anonyme Umfeld der Stadt und die zunehmende Individualität der Beziehungen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die Landeskirchen fördern auf nationaler Ebene den Wissensaustausch zur Arbeit mit Sozialen Medien. Insbesondere arbeiten die beiden Mediendienste der reformierten und katholischen Landeskirche (ref.ch und kath.ch) eng zusammen. Dennoch ist auf lokaler Ebene eine grosse Unsicherheit spürbar, ob und in welchem Mass man sich mit dem Team der Kirchgemeinde engagieren will. Vielfach wird die Arbeit mit den Sozialen Medien der Jugendstelle delegiert, aber kaum als Instrument für eine breiter abgestützte Kommunikation angesehen.

Fokus der Diplomarbeit wird sein, aufzuzeigen, wie eine einzelne Kirchgemeinde über Soziale Medien ein Zielpublikum ansprechen kann, das geografisch zwar sehr nahe, aber persönlich doch zunehmend weiter entfernt ist.

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